WOL Week 4 - jemanden ein Geschenk machen

Sketchnote Helmut Hönsch
Seit dieser Woche habe ich einen neuen Namen auf meiner Beziehungsliste, es ist der Gabriel Rath von der Ostsee Sparkasse. Gabriel hat ein Vortrag über den digitalen Wandel beim „Collaboration Summit“ in Hamburg gehalten und anschließend ein Betrag in seinem Blog veröffentlicht. Für mich war das ein Volltreffer! Nach dem ich den Beitrag gelesen habe, hatte ich die Idee, wie ich mein Ziel erreichen kann. Manchmal brauchst du einfach den richtigen Impuls und schon sprudeln die Ideen. Das ist der Grund, warum ich gern in einem Team arbeite, ich brauche diese Impulse von anderen, um an noch mehr Ideen zu kommen.
Eigentlich hätte ich jetzt aufhören können, mein Ziel war nach drei Sitzungen schon erreicht. Jetzt könnte man natürlich spekulieren und denken, vielleicht war das Ziel zu einfach oder nicht anspruchsvoll genug. Das Gegenteil davon ist der Fall, das Ziel ist anspruchsvoll genug, aber manchmal geht es eben schneller.
Ich glaube nicht, das die 12 Wochen nur dazu da sind um die Methode zu lernen und seine Einstellung zu ändern, sondern auch um rauszufinden, was man eigentlich will. Nur der, der in der Lage ist sein Ziel genau zu formulieren, kann auch sein Ziel erreichen.

Aber jetzt aufzuhören, die Methode noch nicht gelernt, ein tolles Team verlassen und das auch nach nur drei Sitzungen? Nein, jetzt macht es erst richtig Spaß und das lasse ich mir auch nicht nehmen.
Die Idee ist das „wie“, wie kann die Lösung aussehen, was mir noch fehlt, ist Umsetzung. Was muss ich alles tun, damit ich auch meine Idee erfolgreich umsetzen kann. Also das Ziel neu definieren und weitermachen, ich freue mich schon wieder auf meine WOL Truppe!

Bei der Übung angekommen, "errege jemandes Aufmerksamkeit" war ich zu Hause. Das ist etwas, was ich seit Jahren schon praktiziere und auch gern mache. Die Wertschätzung ist in den Netzwerken genau so wichtig wie im richtigen Leben. Für Neulinge eine wichtige Übung, es kommt immer darauf an, wie man die Aufmerksamkeit gewinnt wenn man einen neuen Kontakt haben will. Mit einer plumpen Anmache geht es nicht. Wartet auf den richtigen Augenblick, nimmt euch die Zeit für die richtige Formulierung und zeigt auch die Wertschätzung. Es ist keine einfache Übung, weil das den meisten Menschen nicht liegt, jemanden anzusprechen den man nicht kennt. Da wir auf unsere Beziehungslisten fast ausschließlich neue Kontakte hatten, ging es uns genau so. Wir haben die Aufgabe umformuliert in „jemanden ein Geschenk machen“ und uns gegenseitig beschenkt. Das hat wunderbar funktioniert und so mancher von uns konnte sich vor lauter Geschenke nicht mehr retten. Solche Situationen können sich immer wieder wiederholen, dann ist man froh das man in seinen Circle eine Lösung, findet.

Die Beziehungsliste wird langsam das wichtigste Instrument und verändert sich immer wieder. Richtig vollständig ist sie wahrscheinlich nie. Die erste Auswahl muss nicht unbedingt die richtige sein, suche dir die Personen aus, die etwas für dein Projekt beitragen können. Oft entscheidet aber auch die Empathie, sie wirkt sogar im Netz. Ein weiterer Vorteil, durch das verknüpfen mit den „richtigen“ Personen, bekommst du auch immer die Informationen die für dich relevant sind. Mir hilft es sehr, ich lerne gern was Neues und das jeden Tag. Ist das vielleicht „das Geheimnis“ der WOL-Methode? Ich weiß es noch nicht, lassen wir uns überraschen.

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Kommentare

  1. Merci fürs Teilen - ich bin im WOL Woche 2 und sehr gespannt!

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  2. Vielen Dank Stefanie,

    Ich kann es dir nur empfehlen, war am Anfang auch skeptisch, es hat sich aber sehr gelohnt. Wir hatten am Samstag die 12 Woche, es war sehr emotional. Jetzt haben wir noch 3 Bonus Woche geplant aber mit einem Abstand.

    Viele Grüße und viel Spaß
    Denny

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    1. Merci Denny, ich mach' gerne einen Post, wenn ich mehr Inhalte hab!

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    2. Das schöne bei dieser Lernreise ist, dass jeder sie anderes erlebt. Deswegen habe ich mich entschlossen, diesen Tagebuch zu führen und dabei zu reflektieren, kann ich nur empfehlen.

      Freue mich schon auf deinen ersten Beitrag!

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  3. Genau richtig...freue mich für Dich, Denny...das Lernen hört nie auf...das hält jung...

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  4. Vielen Dank Sabine,

    du bist mitschuldig das ich es überhaupt gemacht habe...:-), ich danke dir/euch dafür. Du wirst lachen, je älter man wird umso größer ist der Wunsch weiter zu lernen, so ist es bei mir wenigstens.

    Liebe Grüße
    Denny

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  5. Diese Einsicht kann ich total gut nachvollziehen, Denny! Ich bin gerade ebenfalls von der WOL Week 4 zurückgekommen und wir haben zusammen im Team festgestellt, dass wir bereits sehr viel und auch viel mehr gemeinsam erreicht haben als laut Plan vorgesehen ist ;-). Deswegen haben wir uns heute auch den Luxus gegönnt, von der eigentlichen Thematik abzukommen und uns im Team gegenseitig beschenkt, indem wir uns einfach Zeit dafür genommen haben, uns über unsere ganz persönlichen Erlebnisse auf dem Weg zur neuen Arbeitswelt mit all unseren Träumen, Zielen, Erfolgsgeschichten und Schwierigkeiten bei der Umsetzung im eigenen Business ausgetauscht haben. Das war Supervision vom Feinsten, angetrieben durch #WOL. Danke Julia von Winterfeldt und Sylke Jehna für die wertvollen 90 Minuten �� außer der Reihe, für die Zeit, die man sich selbst sonst viel zu wenig dafür nimmt. Und nochmal Danke an Dich, liebe Sabine Kluge für die Kuppelei zum Collaboration Summit am 23.11.17, ohne die es unsere WOL-Runde vielleicht noch gar nicht gäbe...

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    1. Vielen Dank für den Feedback Karin!

      Das ist interessant das du erst in der 4. Woche bist, ich dachte du bist viel weiter. Wir haben uns auch immer viel Zeit für den Austausch genommen und wenn etwas nicht fertig war, gab es eben Hausaufgaben.

      Liebe Grüße
      Denny

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  6. Das machen wir auch so. Es geht ja letztlich auch nicht darum, die Methode in straffen 12 Wochen zu lernen, sondern darum, für sich am Ende das Ergebnis mitzunehmen, die eigenen methodischen und sozialen Kompetenzen erweitert und neue Tools kennengelernt zu haben, die dabei helfen, Netzwerke zu bilden, gezielt (Geschäfts-)Beziehungen aufzubauen und zu pflegen, um noch wirksamer an eigenen Zielen arbeiten zu können, produktiver und kreativer zu agieren und sich und letztlich auch sein Umfeld weiterzuentwickeln. Was sollte daran schlimm sein, wenn es am Ende 14 oder 15 Wochen dafür brauch ;-)?
    Liebe Grüße, Karin

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